Wichtige Steuertermine 2020

Termine für die Abgabe der Einkommensteuer-Erklärung 2019

31. Juli 2020: ohne Steuerberater

28. Februar 2021: mit Steuerberater


Wichtig und neu ab 01.01.2019:

Wer seine Steuererklärung für 2019 erst im März 2021 oder danach abgibt, erhält automatisch einen Verspätungszuschlag.
Dieser beträgt pro angefangenem Säumnis-Monat 0,25 Prozent der um die Vorauszahlungen und die anzurechnenden Steuerabzugsbeträge verminderten Steuer, mindestens aber 25 Euro monatlich.


Steuertermine / Schonfristen 2020 für Bayern

Monat Termin Steuerarten
(M = monatlich; VJ = vierteljährlich)
Ablauf der Zahlungsschonfrist
 Januar  10.1. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M, VJ) 13.1.
 Februar  10.2. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) 13.2.
 17.2. Gewerbesteuer, Grundsteuer 20.2.
 März  10.3. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) - 13.3.
Einkommen- u. Körperschaftsteuer
 April  14.4. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M, VJ) 17.4.
 Mai  11.5. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) 14.5.
 15.5. Gewerbesteuer, Grundsteuer 18.5.
 Juni  10.6. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) 15.6.
Einkommen- u. Körperschaftsteuer
 Juli  10.7. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M,VJ 13.7.
 August  10.8. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) 13.8.
 17.8. Gewerbesteuer, Grundsteuer 20.8.
 September  10.9. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) - 14.9.
Einkommen- u. Körperschaftsteuer
 Oktober  12.10. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M, VJ) 15.10.
 November  10.11. Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) 13.11.
 16.11. Gewerbesteuer, Grundsteuer 19.11.
Dezember  10.12.  Lohnsteuer, Umsatzsteuer (M) - 14.12.
 Einkommen- u. Körperschaftsteuer

Eine Zahlungsschonfrist gibt es nur für Überweisungen, nicht aber bei Scheckzahlung. Bei Scheckzahlung muss der Scheck dem Finanzamt spätestens drei Tage vor dem Zahlungstermin vorliegen.

Bei Erteilung einer SEPA-Lastschrift wird stets termingerecht entrichtet.

Bei verspäteter Zahlung setzt das Finanzamt für jeden angefangenen Monat 1 % Säumniszuschlag auf den geschuldeten Steuerbetrag fest, der auf die nächsten 50,– € abzurunden ist (§ 240 Abs. 1 AO).

Das Wichtigste in Kürze bei der Abgabe von Steuererklärungen

  • Wenn Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind und das entweder verspätet oder überhaupt nicht machen, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen.
  • Ab 2019 gelten neue Regeln: Ein Verspätungszuschlag wird auf jeden Fall festgesetzt, wenn Sie nicht binnen 14 Monaten nach Ablauf des Besteuerungsjahres die Steuererklärung abgegeben haben.
  • Wer seine Steuererklärung für 2019 erst im März 2021 oder danach abgibt, erhält automatisch einen Verspätungszuschlag.
  • Er beträgt dann pro angefangenem Säumnis-Monat 0,25 Prozent der um die Vorauszahlungen und die anzurechnenden Steuerabzugsbeträge verminderten Steuer, mindestens aber 25 Euro monatlich.
  • Weitere Sanktionsmöglichkeiten des Finanzamts sind das Zwangsgeld, die Schätzung, der Säumniszuschlag für verspätete Steuerzahlungen sowie Zinsen auf Steuernachzahlungen.

So gehen Sie vor:

  • Prüfen Sie als erstes, ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen. Falls ja, dann müssen Sie diese für das Jahr 2019 bis spätestens zum 31. Juli 2020 (ohne Steuerberater) abgeben.
  • Wenn wichtige Unterlagen fehlen, beantragen Sie rechtzeitig schriftlich unter Angabe von Gründen einen verbindlichen Abgabetermin
  • Halten Sie den diesen ein, um einen Verspätungszuschlag zu vermeiden.
  • Bei Inanspruchnahme eines Steuerberaters verlängert sich die Abgabefrist der Steuererklärung 2019 bis 28.02.2021.
  • Bitte helfen Sie uns und reichen Sie die Unterlagen zur Vermeidung von Engpässen beim Steuerberater rechtzeitig, d. h. noch im Laufe des Jahres 2020 (idealerweise bis Ende Oktober) ein.
  • Wenn keine Abgabepflicht der Steuererklärung besteht, z. B. weil man LSt-Klasse I oder IV hat und Neben- oder Progressionseinkünfte (ALG, Elterngeld, etc.) unter 400 EUR betragen, kann seine Steuererklärung innerhalb der 4jährigen Festsetzungsfrist noch einreichen (Steuererklärung 2019 Ende 2023 oder Steuererklärung 2016 bis Ende 2020).
  • Gegen einen Verspätungszuschlag können Sie sich binnen eines Monats mit einem Einspruch wehren. Wird dieser abgelehnt, bleibt Ihnen nur die Klage vor dem Finanzgericht.

Quelle: Steuertipps.de -  Alle Angaben ohne Gewähr!

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